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Musikvereins-Wappen (Winter/Weihnachten) Musikvereins-Wappen (Winter/Weihnachten)

Aktuelles und Informationen


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Leider sehen wir uns aufgrund der vom Coronavirus ausgehenden Gefahren sowie gesetzlicher Vorgaben gezwungen, das Adventskonzert am 5. Dezember 2021 abzusagen.  


Aktuell in der Probenmappe


Stücke in der Probenmappe... 

Thiemo Kraas: Abendmond

In dem kleinen Nachtstück „Abendmond“ hat Thiemo Kraas die zwei deutschen Volkslieder „Abend wird es wieder“ und „Der Mond ist aufgegangen“ verarbeitet. Dabei werden beide Lieder teils unabhängig voneinander, teils auch gemeinsam präsentiert. „Abendmond“ ist ein ruhiges und friedvolles kleines Stück, bei dem man sich ohne große technische Herausforderungen ganz dem Musizieren hingeben kann. So bietet die ruhige Musik genügend Raum, um sich ganz auf Aspekte wie Zusammenspiel, Intonation, Phrasierung und Klang zu konzentrieren. Die bewusste Anlage mit zahlreichen Tutti-Abschnitten sowie die bedachte Verwendung von Stichnoten ermöglicht auch kleineren Orchestern eine klangvolle Aufführung. Die Komposition ist als kleiner Ruhepunkt innerhalb eines Konzertprogramms oder auch als (ruhige) Zugabe konzipiert. „Abendmond“ wurde im Gedenken an Antonie Rundel (1943-2016) geschrieben, die Seniorchefin und „gute Seele“ im Musikverlag Rundel.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Siegfried Fietz (arr. Martin Scharnagl): Von guten Mächten wunderbar geborgen

Ein Novum in der Geschichte des beliebten Freiluft-Festivals WOODSTOCK der Blasmusik fand am 30. Juni 2019 im oberösterreichischen Ort im Innkreis statt. Während eines gemeinsamen Gottesdienstes auf dem Festivalgelände erklang in einer dafür speziell arrangierten Version für Blasorchester „Von guten Mächten“. Für diese besondere Aufgabe wurde der bekannte Komponist Martin Scharnagl beauftragt. Ein Erlebnis das Besucher und aktive Musiker gleichfalls tief berührte und der Höhepunkt einer besonderen friedlichen Musikgroßveranstaltung.

„Von guten Mächten treu und still umgeben“ ist ein geistliches Gedicht des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der sich als Vertreter der Bekennenden Kirche am Widerstand gegen das NS-Regime beteiligte. Der 1946 geborene Liedermacher, Liedsänger und Sacro-Pop-Komponist Siegfried Fietz vertonte den Text und schuf eines der schönsten und bekanntesten geistlichen Lieder unserer Zeit.

Bonhoeffer, der seit April 1943 in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert war, begann 1944 Gedichte zu schreiben. Er versuchte über Briefe Kontakt mit seiner Familie zu halten, doch war der Briefkontakt nur sporadisch und zensiert. Am 19. Dezember 1944 schrieb er an seine Verlobte Maria von Wedemeyer einen Brief und fügte diesem ein paar Zeilen hinzu – jene Zeilen, die später hundertfach vertont wurden und in sämtlichen Gesangbücher Einzug hielten.

Das siebenstrophige Gedicht bezog sich auf seine persönliche Situation, eine gedrückte und ausweglose Situation, da er jederzeit mit seiner Hinrichtung rechnen musste. Obwohl Bonhoeffer den Tod vor Augen hatte, zeugt das Gedicht von einem tief religiösen Menschen, dessen Leben von einer großen Hoffnung und Gotteszuversicht geprägt war. Er predigte von Liebe und Frieden in einer Welt, die von Hass und Terror heimgesucht wurde. So schreib er in diesem Brief:

„So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du, die Eltern, Ihr alle, die Freunde und Schüler im Feld, Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergangene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man lebt und an dessen Realität man keinen Zweifel hat. Wenn es im alten Kirchenlied von den Engeln heißt: ‚zweie die mich decken, zweie, die mich wecken‘, so ist diese Bewahrung am Abend und am Morgen durch gute unsichtbare Mächte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als die Kinder.“

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Thiemo Kraas (arr.): 80er KULT(tour)

Zweifelsfrei waren die 1980er ein Jahrzehnt hochkarätiger Popmusik. Als ein „Kind dieser Zeit“ hatte Thiemo Kraas schon lange den Wunsch ein Medley mit deutschsprachigen Liedern aus dieser Ära (Neue Deutsche Welle) zu schreiben, deren Popularität bis zum heutigen Tag ungebrochen ist. Alle fünf Titel genießen wahren KULT-Status!

Mit „80er-KULT(tour)” hat Thiemo Kraas ein großartiges Arrangement geschaffen, in dem er die fünf Hits auf meisterliche Weise verarbeitet. Dabei macht er sich sowohl deren musikalischen Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten zunutze. Nachdem die ersten drei Titel „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne dich (schlaf ’ ich heut Nacht nicht ein)“ und „1000 und 1 Nacht“ zunächst einzeln vorgestellt werden, bietet sich die Möglichkeit, „Sternenhimmel“ und Falcos „Rock Me Amadeus“ geschickt miteinander zu kombinieren. Bei seiner „80er-KULT(tour)“ ist es Thiemo Kraas gelungen, sehr nah am jeweiligen Original bleiben und den Titeln zugleich seine eigene Handschrift verleihen – gepaart mit einem kleinen musikalischen Augenzwinkern.

Inhalt:
1. Skandal im Sperrbezirk (Spider Murphy Gang)
2. Ohne dich (schlaf´ ich heut Nacht nicht ein) (Münchener Freiheit)
3. 1000 und 1 Nacht (Zoom!) (Klaus Lage Band)
4. Sternenhimmel (Hubert Kah)
5. Rock Me Amadeus (Falco)

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Josef Bach: Viribus Unitis

Viribus Unitis - zu Deutsch "Mit vereinten Kräften", übrigens der Wahlspruch des österreichischen Kaisers Franz Joseph.

Der zeitgenössische Komponist Josef Bach hat mit diesem Marsch vor einigen Jahren an einem Kompositionswettbewerb der Bundeswehr teilgenommen und gewonnen.

Auch die Bundesluftwaffe hat sich vor einigen Jahren entschlossen, ihren Verbänden und Stäben Truppenmärsche zuzuweisen. Das Luftwaffenamt hat sich den gerade zuvor entstandenen Marsch des Karlsruher Kammermusikers Josef Bach wegen seiner luftwaffentypischen Elemente gewählt.

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Philip Sparke: Step by Step

Step by Step wurde im Jahr 2018 von der Sony Concert Band in Auftrag gegeben, um ihr 60-jähriges Bestehen zu feiern. "Step by Step" ist ein Up-Tempo-Konzertmarsch. Der Titel wurde gewählt, da er einen deutlichen Bezug zum Marsch herstellt, aber er kann auch als eine Verneigung vor der kontinuierlichen Verbesserung und Entwicklung der Produkte, die die Sony Corporation auf der ganzen Welt berühmt machen, verstanden werden.

(Quelle: Blasmusik-Shop external-link-icon) Videolink external-link-icon

Irving Berlin (arr. Naohiro Iwai): There's No Business Like Show Business

Im modernen Gewand des japanischen "Topschneiders" für Blasorchesterarrangements Naohiro Iwai präsentiert sich der beliebte Show-Klassiker von Irving Berlin. Eine Herausforderung für Ihr Blasorchester und ein Riesenspaß für das Publikum!

There’s No Business Like Show Business ist ein Lied von Irving Berlin, das er für das Musical Annie Get Your Gun komponierte und textete.

Das Lied beschwört den Glanz und die Aufregung eines Lebens im Show-Business. Im Musical wird es von Mitgliedern der Buffalo Bill Wildwest Show gesungen, um die Hauptfigur, Annie Oakley zu überzeugen, ein Mitglied der Show zu werden. Es wird im Musical dreimal wiederholt.

Das Lied wird auch im gleichnamigen Film von 1954 verwendet (deutsch: Rhythmus im Blut), wo es von Ethel Merman als Hauptdarstellerin gesungen wird. Der von Walter Lang gedrehte Film ist ein Katalog von Berlins Liedern.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon und Wikipedia external-link-icon) Videolink external-link-icon

Pascual Marquina (arr. Robert Longfield): España Cañi

Feurige Rhythmen und fließende spanische Melodien machen dieses Stück zu einem der großartigsten Pasodoble. Robert Longfields außergewöhnliches neues Arrangement wird jede gute Band noch besser erklingen lassen.

Der Paso doble ist ein spanischer Tanz, bei dem der Mann einen Torero und die Frau das rote Tuch, einen zweiten Stierkämpfer oder eine Flamencotänzerin darstellt. Eines der beliebtesten Paso-doble-Stücke, das auch oft auf professionellen Tanzturnieren gespielt wird, ist das feurige Stück "España Cañi". Spanisches Temperament auf Ihrer Konzertbühne!

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Rossano Galante: Victory

Victory ist ein Werk für Blasorchester von Rossano Galante. Er komponierte das Werk in Anlehnung an die "V-Foundation for Cancer Research", die das Motto "Never give up" führt.

Victory beruht auf einer Rede von James Anthony Valvano, Head Coach des Basketballteams der North Carolina State University. Er sagte: "Für mich gibt es drei Dinge, die wir alle jeden Tag tun sollten. Wir sollten das jeden Tag in unserem Leben tun. Die Nummer eins ist das Lachen. Du solltest jeden Tag lachen. Nummer zwei ist denken. Du solltest einige Zeit in Gedanken verbringen. Und die dritte ist, dass man seine Emotionen zu Tränen rühren sollte, Glück oder Freude. Aber denk mal darüber nach. Wenn du lachst, denkst und weinst, ist das ein ganzer Tag."

Er kündigte dann die Gründung der V Foundation for Cancer Research an, einer Organisation, die sich der Suche nach einer Heilung von Krebs widmet, und sagte dem Publikum, dass das Motto der Stiftung lauten würde: "Gib nicht auf.... Gib niemals auf."

Das Stück besteht aus zwei Hauptthemen. Das melodische Eröffnungsstatement stellt freudiges Lachen und Glück dar und beinhaltet schwebende, schwungvolle melodische Linien (Lachen). Das zweite Thema verwendet lyrische Melodien, die Traurigkeit und Tränen (Weinen) darstellen. Die letzte thematische Aussage ist im 7/8 Rhythmus und ist eine rhythmische Anpassung des Eröffnungsmotivs und ruft ein Gefühl des tiefen Denkens (Denken) hervor. Das Stück gipfelt in einer grandiosen Rekapitulation des Hauptthemas.

(Quelle: Blasmusik-Shop external-link-icon und HaFaBra Music external-link-icon) Videolink external-link-icon

Steven Reineke: Where Eagles Soar

Die Konzertouvertüre "Where Eagles Soar" (Wo Adler fliegen) stellt die Schönheit, Weite und Freiheit des US-Staates Maine musikalisch dar. Gleichzeitig steht es auch als Sinnbild dafür, welche mentale Kraft es in einem Menschen auslösen kann, wenn er realisiert, welches Potenzial er in sich trägt. Während jeder von uns sich als menschliche Wesen weiterentwickelt und immer mehr dazu lernt, verstehen wir irgendwann, dass wir ganz individuelle und besondere Talente haben und das wir diese einsetzen sollten, um das Leben der anderen Menschen zu bereichern. Wenn wir das wirklich vollumfassend begriffen haben, dann befreit sich unser innerer Geist und steigt hinauf - dorthin, wo Adler fliegen.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Jacob de Haan: Yellow Mountains

Oktober 1997. Jacob de Haan besucht St. Moritz in der Schweiz, wo er als Dirigent mit einem Symphonischen Blasorchester arbeitet.

Die Berge rings um die Stadt, die Rhätischen Alpen, leuchten in kräftigen Herbstfarben.

Die Berggipfel nahe der italienischen Grenze scheinen noch einmal tief Atem zu holen, bevor der erste Schnee fällt und Horden von Touristen das Gebiet wieder bevölkern. „Die Farben, die Gerüche, die Ruhe und die Natur inspirierten mich.“

Kaum wieder zu Hause, schreibt Jacob de Haan die lyrische Komposition Yellow Mountains.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon

Jan van der Roost: Singapura Suite

Suite in 2 Sätzen

"Singapura" – das ist der malaiische Name der Bewohner Singapurs und die Sprache der Urbevölkerung. Da es in Singapur einen der wichtigsten Häfen der Welt gibt, beginnt das zweiteilige Werk mit einem Seemannstanz. Eine authentische Melodie, Chan Mali Chan, wird in den Mittelteil dieses ersten Teils eingeflochten, dessen A-B-A-Form durch die Wiederholung des Seemannstanzes in einer etwas veränderten Form deutlich wird. Singapur ist auch ein dynamischer und lebendiger Stadtstaat, und deshalb beginnt der zweite Teil mit einem passenden Tanz, einer schnellen Bourrée. Als Kontrast hierzu erklingt eine zweite authentische Melodie, Dayung Sampan, ein sehr leichtes, gelassenes Matrosenlied. Diese kurze, aber kuriose Suite endet sehr ausgelassen mit einer Wiederholung des Anfangs.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon) Videolink external-link-icon
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Billy Joel (arr. Ron Sebgrets): Leningrad

Als erster amerikanischer Rockstar ging Billy Joel 1987 auf Tournee in der damaligen Sowjetunion. Diese sechsteilige Konzertreihe, die das Live-Album Концерт hervorbrachte, inspirierte ihn auch zum Titel Leningrad. Für das dazugehörige Album Storm Front (1989) trat erstmals Foreigner-Gitarrist Mick Jones an die Stelle von Produzent Ramone.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon)  

Jacob de Haan (* 28. März 1959 in Heerenveen, Provinz Friesland) ist ein niederländischer Komponist und Musiker. Er veröffentlicht auch Werke unter den Pseudonymen Dizzy Stratford, Ron Sebregts und Tony Jabovsky.

Quelle Text: Wikipedia external-link-icon (bearbeitet/gekürzt)

Michael Giacchino (arr. Paul Murtha): "Rogue One: A Star Wars Story" 

Neben faszinierenden Charakteren und aufregenden Filmmomenten bringt uns 'Rogue One: A Star Wars Story' auch neue und kraftvolle Musik von Michael Giacchino.

Inhalt:

  • Guardians Of The Whills Suite (aus ROGUE ONE: A STAR WARS STORY)
  • The Imperial Suite (aus ROGUE ONE: A STAR WARS STORY)
  • Jyn Erso & Hope Suite (aus ROGUE ONE: A STAR WARS STORY)
  • Your Father Would Be Proud (aus ROGUE ONE)
(Quelle: Hal Leonard external-link-icon) Videolink external-link-icon

Steven Reineke: "Pilatus: Mountain of Dragons"

Pilatus ist ein programmatisches Tongemälde für Blasorchester. Es beginnt mit der Schilderung des in der Nacht schlummernden, hoch über Luzern gelegenen Pilatus, welcher in Finsternis und geheimnisvolle Wolken eingehüllt ist. Bei Tagesanbruch klettert eine wagemutige Abenteuergruppe hinauf zum Berg, um Drachen zu suchen und zu töten. Am Ende eines mühsamen, durch atemberaubende Aussichten und ländliche Schönheiten erfüllten Aufstiegs verirren sich die Anbenteurer in die Höhle des schlafenden Drachens. Dieser wacht auf und bekämpft die Eindringlinge. Bis auf einen der Anbenteurer werden alle vom Ungetier schwer verwundet. Der Unverletzte bittet nun den Drachen um Gnade und Vergebung für sich und seine Mitstreiter. Der Drache zeigt grosses Mitleid und schöpft aus seinen eigenen Wunden heraus einen magischen, Dragonit genannten Stein, um damit die Eindringlinge zu heilen und zu retten. Mit dieser Tat hat der Drache Güte und Toleranz in den Herzen und Köpfen der Menschen entfacht und von nun an ein glückliches und friedliches Zusammenleben der Menschen mit den Drachen des Pilatus ermöglicht. 

(Quelle: HeBu Musikverlag external-link-icon) Videolink external-link-icon

Aktuelles und mehr


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