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Aktuell in der Probenmappe


Stücke in der Probenmappe...

... können im internen Bereich angehört werden!

 

Josef Bach: Viribus Unitis

Viribus Unitis - zu Deutsch "Mit vereinten Kräften", übrigens der Wahlspruch des österreichischen Kaisers Franz Joseph.

Der zeitgenössische Komponist Josef Bach hat mit diesem Marsch vor einigen Jahren an einem Kompositionswettbewerb der Bundeswehr teilgenommen und gewonnen.

Auch die Bundesluftwaffe hat sich vor einigen Jahren entschlossen, ihren Verbänden und Stäben Truppenmärsche zuzuweisen. Das Luftwaffenamt hat sich den gerade zuvor entstandenen Marsch des Karlsruher Kammermusikers Josef Bach wegen seiner luftwaffentypischen Elemente gewählt.

 

Philip Sparke: Step by Step

"Step by Step" wurde im Jahr 2018 von der Sony Concert Band in Auftrag gegeben, um ihr 60-jähriges Bestehen zu feiern. "Step by Step" ist ein Up-Tempo-Konzertmarsch. Der Titel wurde gewählt, da er einen deutlichen Bezug zum Marsch herstellt, aber er kann auch als eine Verneigung vor der kontinuierlichen Verbesserung und Entwicklung der Produkte, die die Sony Corporation auf der ganzen Welt berühmt machen, verstanden werden.

(Quelle: Blasmusik-Shop external-link-icon)

 

Irving Berlin (arr. Naohiro Iwai): There's No Business Like Show Business

Im modernen Gewand des japanischen "Topschneiders" für Blasorchesterarrangements Naohiro Iwai präsentiert sich der beliebte Show-Klassiker von Irving Berlin. Eine Herausforderung für Ihr Blasorchester und ein Riesenspaß für das Publikum!

There’s No Business Like Show Business ist ein Lied von Irving Berlin, das er für das Musical Annie Get Your Gun komponierte und textete.

Das Lied beschwört den Glanz und die Aufregung eines Lebens im Show-Business. Im Musical wird es von Mitgliedern der Buffalo Bill Wildwest Show gesungen, um die Hauptfigur, Annie Oakley zu überzeugen, ein Mitglied der Show zu werden. Es wird im Musical dreimal wiederholt.

Das Lied wird auch im gleichnamigen Film von 1954 verwendet (deutsch: Rhythmus im Blut), wo es von Ethel Merman als Hauptdarstellerin gesungen wird. Der von Walter Lang gedrehte Film ist ein Katalog von Berlins Liedern.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon und Wikipedia external-link-icon)

 

Pascual Marquina (arr. Robert Longfield): España Cañi

Feurige Rhythmen und fließende spanische Melodien machen dieses Stück zu einem der großartigsten Pasodoble. Robert Longfields außergewöhnliches neues Arrangement wird jede gute Band noch besser erklingen lassen.

Der Paso doble ist ein spanischer Tanz, bei dem der Mann einen Torero und die Frau das rote Tuch, einen zweiten Stierkämpfer oder eine Flamencotänzerin darstellt. Eines der beliebtesten Paso-doble-Stücke, das auch oft auf professionellen Tanzturnieren gespielt wird, ist das feurige Stück "España Cañi". Spanisches Temperament auf Ihrer Konzertbühne!

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon)

 

Rossano Galante: Victory

Victory ist ein Werk für Blasorchester von Rossano Galante. Er komponierte das Werk in Anlehnung an die "V-Foundation for Cancer Research", die das Motto "Never give up" führt.

Victory beruht auf einer Rede von James Anthony Valvano, Head Coach des Basketballteams der North Carolina State University. Er sagte: "Für mich gibt es drei Dinge, die wir alle jeden Tag tun sollten. Wir sollten das jeden Tag in unserem Leben tun. Die Nummer eins ist das Lachen. Du solltest jeden Tag lachen. Nummer zwei ist denken. Du solltest einige Zeit in Gedanken verbringen. Und die dritte ist, dass man seine Emotionen zu Tränen rühren sollte, Glück oder Freude. Aber denk mal darüber nach. Wenn du lachst, denkst und weinst, ist das ein ganzer Tag."

Er kündigte dann die Gründung der V Foundation for Cancer Research an, einer Organisation, die sich der Suche nach einer Heilung von Krebs widmet, und sagte dem Publikum, dass das Motto der Stiftung lauten würde: "Gib nicht auf.... Gib niemals auf."

Das Stück besteht aus zwei Hauptthemen. Das melodische Eröffnungsstatement stellt freudiges Lachen und Glück dar und beinhaltet schwebende, schwungvolle melodische Linien (Lachen). Das zweite Thema verwendet lyrische Melodien, die Traurigkeit und Tränen (Weinen) darstellen. Die letzte thematische Aussage ist im 7/8 Rhythmus und ist eine rhythmische Anpassung des Eröffnungsmotivs und ruft ein Gefühl des tiefen Denkens (Denken) hervor. Das Stück gipfelt in einer grandiosen Rekapitulation des Hauptthemas.

(Quelle: Blasmusik-Shop external-link-icon und HaFaBra Music external-link-icon)

 

Morten Lauridsen (arr. H. Robert Reynolds): O Magnum Mysterium

Morton Lauridsen (geb. 1943) ist ein amerikanischer Komponist von hauptsächlich Chormusik. Er ist vor allem bekannt für seine sechs Gesangszyklen und seine Vertonung von O Magnum Mysterium. Er ist ein 3-facher Grammy-Kandidat und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die National Medal of Arts, die ihm 2007 von Präsident George W. Bush verliehen wurde. Von 1994-2001 war er composer in residence für den Los Angeles Masters Chorale (der O Magnum Mysterium uraufführte). Er ist seit mehr als drei Jahrzehnten Professor für Komposition an der USC-Thornton, wo er derzeit als Distinguished Professor of Composition tätig ist.

O Magnum Mysterium hat seit seiner Premiere 1994 Tausende von Aufführungen und mindestens 100 professionelle Aufnahmen erhalten und ist damit eine der meistgespielten Kompositionen der letzten 20 Jahre in ihrer ursprünglichen Umgebung. Das Blasorchester-Arrangement von H. Robert Reynolds, dem ehemaligen Direktor der University of Michigan Bands, kann ähnliche Auszeichnungen in Blasorchester-Kreisen erhalten.

Von seiner Originalversion schreibt Lauridsen:
"Seit Jahrhunderten lassen sich Komponisten vom schönen Text O Magnum Mysterium inspirieren, der die Geburt des neugeborenen Königs unter den niederen Tieren und Hirten darstellt. Diese Bekräftigung der Gnade Gottes für die Sanftmütigen und die Anbetung der Seligen Jungfrau werden in meinem Umfeld durch ein ruhiges Lied tiefer innerer Freude gefeiert."

(Quelle: HeBu Musikverlag GmbH external-link-icon)

 

Steven Reineke: Where Eagles Soar

Die Konzertouvertüre "Where Eagles Soar" (Wo Adler fliegen) stellt die Schönheit, Weite und Freiheit des US-Staates Maine musikalisch dar. Gleichzeitig steht es auch als Sinnbild dafür, welche mentale Kraft es in einem Menschen auslösen kann, wenn er realisiert, welches Potenzial er in sich trägt. Während jeder von uns sich als menschliche Wesen weiterentwickelt und immer mehr dazu lernt, verstehen wir irgendwann, dass wir ganz individuelle und besondere Talente haben und das wir diese einsetzen sollten, um das Leben der anderen Menschen zu bereichern. Wenn wir das wirklich vollumfassend begriffen haben, dann befreit sich unser innerer Geist und steigt hinauf - dorthin, wo Adler fliegen.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon)

 

John Rutter (arr. Luc Vertommen): Look at the World

Eine leichte Erntedankhymne für unisono Kinder- und/oder SATB-Chor, mit Klavier- oder Orgel- oder Orchesterbegleitung.
Look at the world eignet sich für Erntedankfeste oder für alle Gelegenheiten, bei denen es angebracht ist, Gott für die Gaben der Schöpfung zu preisen.

Luc Vertommen setzt die Chorkomposition von John Rutter gekonnt für sinfonisches Blasorchester um.

(Verlag: BAND PRESS VOF external-link-icon)

 

Erik Morales: Fantastic Journey

Diese spannende Fantasie zeigt, wie alle Leben fantastische Reisen sind. Der erhebende Geist des Eröffnungsthemas durchdringt das gesamte Werk in verschiedenen Formen, Rhythmen und Texturen. Letztendlich erstrahlt das Stück in neuem Glanz, da dynamische Verzierungen mit kraftvollen Blechbläser-Fanfaren interagieren, bevor das Stück zu einem erstaunlichen und schillernden Abschluss kommt.

Unser Leben ist eine fantastische Reise, und in diesem Sinne wurde "Fantastic Journey" komponiert. Fantastic Journey lässt sich am besten als Fantasie einer Haydn-Hymne beschreiben. Insbesondere basiert das thematische Material auf Franz Joseph Haydns Melodie "Gott erhalte Franz den Kaiser" (manchmal auch als Kaiserhymne oder Kaiserlied bezeichnet) und in diesem Fall auf der Hymne der Illinois State University. Die Hymne wurde um 1797 komponiert und wird bis heute auf der ganzen Welt von Nationalhymnen bis hin zu Universitäts-Hymnen verwendet. Die Bedeutung dieser Wahl ergibt sich aus der lebenslangen Freundschaft zwischen Dr. Paul E. Rosene (für den dieses Stück in Auftrag gegeben wurde) und Richard "Dick" Veselack (dem dieses Stück gewidmet ist). Diese beiden Herren waren von 1946 bis 1950 Kollegen an der Illinois State University und traten häufig als Kornett-Solisten auf.

Sie traten während ihrer Studienzeit häufig zusammen auf und blieben bis zu Richard Veselacks Tod am 31. März 2013 enge Freunde. Dementsprechend ist "Fantastic Journey" mit einer Solo-Trompete oder einem Kornett ausgestattet. Das Solo kann auf Wunsch auf einem B-Kornett gespielt werden. Dr. Rosene hat diesen Auftrag der Community Concert Band von Central Illinois, einer Gruppe, die er von 1979 bis 1990 leitete und leitete, überreicht. Der Komponist hofft, dass die "fantastische Reise" von Herrn Veselack in dieser musikalischen Komposition entsprechend vermittelt wird.

(Quelle: FJH music company external-link-icon)

 

Thiemo Kraas: Vita pro Musica - Fanfare & Hymnus

Die Komposition „Vita pro Musica“, auf Deutsch „Ein Leben für die Musik“, entstand im Winter 2015 zum Anlass des 60. Geburtstags von Ernst Oestreicher, Bundesdirigent des Nordbayerischen Musikbundes e. V. sowie künstlerischer Leiter des Nordbayerischen Jugendblasorchesters. Ernst Oestreicher wünschte sich ein festliches Werk in Form einer eröffnenden Fanfare gepaart mit einer lyrischen Hymne. Dabei war ihm der Praxisbezug des Werkes insofern besonders wichtig, als dass die kompakte Komposition sowohl konzertant als auch im Freien aufführbar sein sollte. Entstanden ist dieses Werk, das durch die vornehmliche Anlage im Tutti, die bedacht notierten Tonumfänge der einzelnen Instrumente und eine durchdachte Verwendung von Stichnoten auch für sehr klein besetzte Kapellen und Vereine gut spielbar ist. So wird „Vita pro Musica“ zu einem sicheren Konzerteinstieg und bietet die Möglichkeit, das Gesamtorchester als Einheit zu präsentieren. Ein besonderer Wunsch von Ernst Oestreicher war ein Zitat des Frankenliedes. So findet man als verbindendes Element immer wieder die melodische Motivik der ersten Textzeile „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“.

(Quelle: Musikverlag Rundel external-link-icon)

 

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